12 prägende Sozialdemokrat*innen: Friedrich Ebert

Veröffentlicht am 15.03.2020 in Allgemein

Friedrich Ebert

Parteivorsitzender und Reichspräsident der Weimarer Republik - erstes demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt

Friedrich Ebert wurde am 11. Februar 1919 zum ersten demokratisch gewählten Staatsoberhaupt Deutschlands ernannt. Sein Hauptanliegen galt der Sicherung der jungen Republik.

Ebert wurde 1871 in Heidelberg in ärmliche Verhältnisse hineingeboren. Nach der Schule macht er eine Ausbildung zum Sattler. Daran schlossen sich zweieinhalb Wanderjahre an. 

Ab dieser Zeit begann er sich für die Belange der Arbeiter zu engagieren, was er bis zu seinem Tode 1925 weiterführte. So ermunterte Friedrich Ebert die Arbeiter und Handwerker vielerorts sich in Gewerkschaften zusammen zuschließen. Am Ende der Wanderjahre trat er 1889 in die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) ein, die sich 1890 mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein zur SPD vereinigte.

Seine ehrenamtliche und beratende Tätigkeit innerhalb der Gewerkschaft verhalfen ihm zu einer Anstellung als Arbeitssekretär. 1900 begann dann die politische Karriere mit dem Einzug Eberts in die Bremer Bürgerschaft. Seine Arbeit führte schnell zu überregionaler Bekanntheit. 1905 wurde er in das neugeschaffene Amt des Parteisekretärs gewählt. Hier bemühte er sich besonders den Zusammenhalt der Parteiflügel zu bewahren. Aufgrund seiner gewerkschaftlichen Tätigkeit in Bremen wurde er auch der Mittelsmann zwischen der SPD und den Gewerkschaften.1912 zog er in den Reichstag ein. Ein Jahr später stieg er innerhalb der Partei zum zweiten Vorsitzenden der SPD auf.

Als Reichstagsabgeordneter versuchte er die Lebensverhältnisse der Arbeiterschicht zu verbessern.Als 1918 die Novemberrevolution in Deutschland ausbrach, war es insbesondere auch der Verdienst Eberts, dass sich aus der Revolution eine parlamentarische Demokratie entwickelte. Ein Jahr danach trat Ebert das Amt des Reichspräsidenten an. Seine Präsidentschaft kennzeichnete besonders der Abwehrkampf gegen die antidemokratischen Kräfte wie der Kappputsch oder verschiedene kommunistische Arbeiteraufstände, die eine Diktatur des Proletariats erstrebten.Die Weimarer Republik überlebte ihren großen Verteidiger nur um acht Jahre - Reichspräsident Friedrich Ebert verstarb 1925 in Berlin.      

Kurz nach seinem Tod 1925 wurde die nach ihm benannte Friedrich-Ebert-Stiftung gegründet, die damit die älteste aktive politische Stiftung Deutschlands ist.

Quelle: www.spd.de/partei/personen/friedrich-ebert/

 

Über die politische Arbeit der SPD im Nordend:

Unser Arbeitsprogramm für das Jahr 2020.

Frankfurter Koalitionsvertrag:

Zur Beschlussfassung.

WebsoziInfo-News

01.06.2020 11:04 Kindertag: Für ein gutes Aufwachsen aller Kinder
Am 1. Juni ist Internationaler Kindertag. An dem Tag macht auch die SPD-Bundestagsfraktion auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam. „Der Internationale Kindertag am 1. Juni findet in diesem Jahr unter den aller Orten zu spürenden Auswirkungen des Corona-Virus statt. Kinder und ihre Familien stehen derzeit oft unter noch mehr Druck als es ohne

01.06.2020 11:00 Gedenken an Walter Lübcke: Null Toleranz für Hass und Hetze
Am 2. Juni vor einem Jahr wurde Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet. Walter Lübcke galt und gilt vielen Menschen, die sich gegen Hass und Hetze und für ein demokratisches und vielfältiges Deutschland einsetzen, als Vorbild. Die SPD-Bundestagsfraktion tritt antidemokratischem, rassistischem und nationalistischem Gedankengut entschieden entgegen.  „Mutmaßlicher Täter war ein den Behörden bekannter Rechtsextremist. Ein etwaiges Netzwerk

29.05.2020 16:37 Schluss mit Werbung für Zigaretten: Gesundheitsschutz muss Vorrang vor Wirtschaftsinteressen haben
Am Freitag wurde im Bundestag in 1. Lesung ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung debattiert. Für den SPD-Fraktionsvizen Matthias Miersch gilt: Gesundheitsschutz vor Wirtschaftsinteressen! „Werbung für Zigaretten gehört bald der Vergangenheit an – das ist gut und richtig so. Ich bin froh, dass wir endlich ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung in den Bundestag einbringen. Dafür hat

Ein Service von websozis.info