Nachrichten zum Thema Presse

27.02.2019 in Presse

Rückkehr des Staates

 

Eine sozialdemokratische Antwort auf Digitalisierung und Industrie 4.0.

Von Nils Heisterhagen | | IPG-Journal

 

Monument der Stahlarbeiter in Essen.

Die deutsche Diskussion über Digitalisierung ist komplex. Beispielsweise wütet der gesellschaftspolitisch ultraliberale Zukunftsforscher Harald Welzer regelmäßig in Büchern und Gastbeiträgen gegen die „smarte Diktatur“ der Datenkraken aus dem Silicon Valley, die uns die Freiheitsrechte rauben und unsere Demokratie aushöhlen. Welzer ist damit nicht allein. Ein Gerhart-Baum-Liberalismus soll auch im 21. Jahrhundert noch überleben. Das ist hier das Ziel.

Es gibt nun aber auch solche Liberalen, die glühende Digitalisierungsphantasten sind und das aus ökonomischen Gründen. Kai Diekmann war früher dafür die Leitfigur. Der Journalist Christoph Keese ist auch so jemand. Ihr Tenor: Schaut auf das Silicon Valley. Wir müssen so werden wie die. Diese Liberalen kritisieren, dass in Deutschland vieles nicht schnell genug vorangeht. Sie bemängeln diese deutsche Mentalität des betriebswirtschaftlich abwartenden Strukturkonservatismus. Sie wollen, dass sich die Menschen und die Unternehmen möglichst schnell für die neue Zeit öffnen und sehen, was da auf sie zukommt. Die betriebswirtschaftliche Zukunft sehen sie eher in Start-ups, zumindest aber in der „schöpferischen Zerstörung“, so wie der Wirtschaftssoziologe Joseph Schumpeter es einmal ausgedrückt hat.

Die Lage ist also verworren. Was kann aber eine originär „linke,“ zumindest „keynesianische“ Antwort auf die Digitalisierung sein und worin könnte ihre besonders deutsche Ausprägung liegen? Es handelt sich um eine Doppelstrategie. 

 

29.09.2018 in Presse

„Wir stehen für die neue Vernunft unserer Zeit“

 
Jeremy Corbyn nach seiner Rede
​​​​beim Labour-Parteitag in Liverpool.

Radikale Lösungen für ein kaputtes System: Jeremy Corbyns Rede beim Labour-Parteitag in Liverpool.

Von Jeremy Corbyn | IPG-Journal | 

Wenn unsere Bewegung gespalten war, hat sie nie etwas erreicht. Gewonnen haben dann immer nur die Reichen und die Partei der Reichen: die Konservativen.

Echte Einheit gründet auf der Freiheit, anderer Meinung zu sein, eine Debatte zu anzustoßen und sich dann gemeinsam hinter demokratische Entscheidungen zu stellen, wie wir es diese Woche getan haben. Wir müssen lernen, ein wenig mehr zuzuhören und viel weniger zu schreien. Das in den Blick zu nehmen, was uns eint. Unsere Partei muss für die überwältigende Mehrheit in unserem Land sprechen.

 

Über die politische Arbeit der SPD im Nordend:

Unser Arbeitsprogramm für das Jahr 2020.

Frankfurter Koalitionsvertrag:

Zur Beschlussfassung.