Nachrichten zum Thema Allgemein

03.06.2020 in Allgemein

Zurück in die Zukunft: Digitale Parteiarbeit in der Corona-Zeit

 
Parteiarbeit über Zoom

Die Kontaktbeschränkungen haben auch die Parteiarbeit auf eine Probe gestellt und viele partizipative Prozesse und die Planung thematischer Veranstaltungen ins Ungewisse verschoben. Nächstes Jahr stehen in Hessen Kommunalwahlen an und die Corona-Krise hat viele sozialpolitische Themen und Probleme in unserer Gesellschaft, wie zum Beispiel die systemrelevante Bedeutung einzelner und oft von Frauen ausgeführter Berufe, noch deutlicher gemacht. Wir haben die Parteiarbeit im Vorstand des Ortsvereins deswegen ins Internet verlegt und gemeinsam erste Schritte im Roten Netz, dem SPD-Intranet, und auf Zoom gemacht. Für unseren Ortsverein brachte die Corona-Zeit also einen digitalen Wandel und damit eine Erneuerung, die wir gerne auch in weiteren digitalen Veranstaltungsformaten und im anstehenden Wahlkampf beibehalten werden. 

 

 

15.03.2020 in Allgemein

12 prägende Sozialdemokrat*innen: Friedrich Ebert

 
Friedrich Ebert

Parteivorsitzender und Reichspräsident der Weimarer Republik - erstes demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt

Friedrich Ebert wurde am 11. Februar 1919 zum ersten demokratisch gewählten Staatsoberhaupt Deutschlands ernannt. Sein Hauptanliegen galt der Sicherung der jungen Republik.

Ebert wurde 1871 in Heidelberg in ärmliche Verhältnisse hineingeboren. Nach der Schule macht er eine Ausbildung zum Sattler. Daran schlossen sich zweieinhalb Wanderjahre an. 

Ab dieser Zeit begann er sich für die Belange der Arbeiter zu engagieren, was er bis zu seinem Tode 1925 weiterführte. So ermunterte Friedrich Ebert die Arbeiter und Handwerker vielerorts sich in Gewerkschaften zusammen zuschließen. Am Ende der Wanderjahre trat er 1889 in die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) ein, die sich 1890 mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein zur SPD vereinigte.

07.03.2020 in Allgemein

Internationaler Frauentag: Rights not roses!

 

Wir wollen, dass Frauen ebenso selbstverständlich Verantwortung in Führungspositionen übernehmen können wie Männer.

23.02.2020 in Allgemein

Rechter Terror in Hanau: „Wir sind viele und wir sind eins“

 
Mahnwache in Hanau

Der Mord an Walter Lübcke, die Morde von Halle und jetzt der unfassbare Massenmord in Hanau. Der rechte Terror greift um sich. Wir müssen ihn stoppen, gemeinsam mit allen anderen, die unsere freie und offene Gesellschaft lieben. Ein Namensbeitrag der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert-Walter-Borjans.

Der rechte Terroranschlag von Hanau ist mehr als eine abscheuliche Tat eines einzelnen. Er steht in einer erschreckend langen Reihe rassistischer und faschistischer Taten und Pläne, die zeigen, wie bedroht unsere Gesellschaft mittlerweile durch Ausländerhass und Rassismus ist. Jetzt müssen wir dagegen aufstehen: nicht nur die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger, vor allem auch alle, die politische Verantwortung tragen. Wir können nach unserer Trauer nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern müssen endlich dafür sorgen, dass rechtsextremistische und rassistische Gruppierungen und Täter konsequent und im Keim bekämpft werden. Wehret den Anfängen muss die Maxime sein.

Die Tat von Hanau macht einmal mehr deutlich, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist. Wir sind an der Seite der Betroffenen, der Angehörigen und Freunde in diesen dunklen Stunden der Trauer.

Wir stehen als offene und demokratische Gesellschaft in der Pflicht, dass rechtem Hass und rechter Hetze Einhalt geboten wird. Und wir stehen als Rechtsstaat in der Pflicht, dass Rechtsextreme und Rechtsterroristen mit allen Mitteln und aller Konsequenz verfolgt werden. Dabei müssen wir auch an mehr Hilfe und Unterstützung für die Opfer und ihre Hinterbliebenen denken.

Die Angst der Migranten, die Angst der Muslime, die Angst der Juden in Deutschland vor rechtem Hass und rechtem Terror ist unsere Angst, und wir lassen nicht zu, dass sie sich in den Herzen der Menschen in Deutschland breit macht. Wir sind viele und wir sind eins.

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans,

20.02.2020

15.12.2019 in Allgemein

12 prägende Sozialdemokrat*innen: Elisabeth Selbert

 
Elisabeth Selbert

Eine von vier Müttern des Grundgesetzes

Martha Elisabeth Selbert, geborene Rohde, wurde 1896 in Kassel geboren. Die als eine der vier Mütter des Grundgesetzes bekannte Selbert, besuchte ab 1912 die Gewerbe- und Handelsschule des Frauenbildungsvereins. Aus Mangel an Geld konnte sie sich ihren Wunsch Lehrerin zu werden, nicht erfüllen. So trat sie 1914 eine Stelle im Telegraphendienst der Reichspost an.

Ihr Ehemann, den sie 1918 in der Zeit der Novemberrevolution kennenlernte, förderte sie und nahm sie mit zu politischen Veranstaltungen. Im gleichen Jahr noch trat sie in die SPD ein. Unzufrieden mit der Lebenswirklichkeit der Frauen in der Weimarer Republik engagierte sie sich politisch und reiste beispielsweise zur Reichsfrauenkonferenz.

Im Selbststudium holte sie ihr Abitur nach und studierte als eine von sehr wenigen Frauen Rechts- und Staatswissenschaften. Anschließen promovierte sie mit dem Thema „Zerrüttung als Ehescheidungsgrund“. Als sie 1933 für den Reichstag kandidierte, verhinderte die Machtergreifung der Nationalsozialisten ihren Einzug ins Parlament.

Über die politische Arbeit der SPD im Nordend:

Unser Arbeitsprogramm für das Jahr 2020.

Frankfurter Koalitionsvertrag:

Zur Beschlussfassung.

WebsoziInfo-News

04.08.2020 06:22 Kindergesundheit stärken
Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht „rechnen“, vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden – egal, wo sie wohnen. Viele Kinder- und Jugendstationen kämpfen vor allem auf dem Land ums Überleben.

31.07.2020 06:18 „Aufräumen“ in der Fleischbranche
Arbeitsminister Hubertus Heil räumt wie angekündigt in der Fleischbranche auf. Das Bundeskabinett hat die geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht. Bald werden Werkverträge verboten und Arbeitszeitverstöße strenger geahndet. „Wir schützen die Beschäftigten und beenden die Verantwortungslosigkeit in Teilen der Fleischindustrie“, so der Arbeitsminister. Nicht zuletzt die Häufung von Corona-Fällen in verschiedenen

30.07.2020 12:16 Vogt/Grötsch zu Einreisebestimmungen für binationale Paare
Viele unverheiratete binationale Paare können ihre Partner nun schon seit Monaten nicht sehen und in den Arm nehmen. Diese Situation möchte die SPD-Bundestagsfraktion ändern und hat sich daher mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und fordern ihn zum Einlenken auf. „Die Reisebeschränkungen waren eine wichtige und richtige Maßnahme, um die Ausbereitung des Corona-Virus

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