Allgemein
Stadtteilerkundung um 11 Uhr - Treffpunkt am Nordendspielplatz Ecke Lenaustraße
Was wir im Stadtteil Nordend immer häufiger zu spüren bekommen, sind Raumkonflikte. Als dicht besiedeltes Gebiet sind freie Flächen zum Spielen und Aufhalten jedoch umso wichtiger, um Kindern und Jugendlichen Räume für deren Austausch und Entwicklung anzubieten. „Kinder werden politisch wie gesellschaftlich vernachlässigt“, stellen Aladin Al-Mafaalani in seinem kürzlich erschienenen Buch „Kinder – Minderheiten ohne Schutz“ zusammen mit seinen Co-Autoren Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier beschreibt. In Frankfurt sieht sich das Kinderbüro zwar als „Lobby“ für deren Interessen und setzt sich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein. Im Jungen Museum Frankfurt bietet es zur Zeit eine interaktive Ausstellung an, sich mit Kinderrechten auseinander zu setzen. Auch wir möchten diese Perspektive aufgreifen.
Der SPD-Ortsverein Nordend II/-Günthersburg lädt alle Interessierten deshalb ein, bei einer Erkundungstour von Spielplätzen dabei zu sein. Stark nachgefragte Spielplätze verdeutlichen, an welchen Orten im Nordend Stadtplanung, Architektur und Raum gut ineinandergreifen. Gemeinsam möchten wir uns Spielplätze als Beispiele anschauen und diskutieren, welche Spielplätze die Anforderungen an Spaß, Abwechslung, Sicherheit und auch Schutz vor klimarelevanten Belastungen erfüllen und wo es Nachbesserungsbedarf gibt.
1. Mobilität – sicher und vielfältig
Räumliche Enge auf den Straßen und im Verkehrsfluss fordert unsere Geduld und Sicherheit heraus. Ob zu Fuß, mit dem (Lasten-)Fahrrad, Rollstuhl, ÖPNV oder Auto: Wir gestalten Verkehrspolitik so, dass alle ihren sicheren Raum finden. Öffentliche Wege für Fußgänger müssen barrierefrei und gut beleuchtet sein, ausreichend Platz für Kinderwägen und Gehilfen bieten und mehr Sitzmöglichkeiten bereitstellen. Wir fordern mehr Ladestationen für E-Autos und mehr Parkplätze für Car Sharing Anbieter.
2. Neue Impulse für die Wohnungspolitik
Die Mieten im Nordend steigen. Wohnen im Nordend wird zur Einkommensfrage. Mit innovativen Ideen stellen wir uns dagegen: Wir fordern mehr Wohnraum für Studierende und Auszubildende. Wir begrüßen gemeinschaftliches oder generationenübergreifendes Wohnen. Wir setzen uns für das Modell „Wohnen für Hilfe“ ein. Wir wollen mehr Möglichkeiten schaffen, Wohnungen zu tauschen. Wir sagen spekulativem Leerstand den Kampf an und wollen die Milieuschutzsatzung ausdehnen.
3. Für gute & abwechslungsreiche Aufenthaltsqualität
Wir haben eine Vision für ein gutes Leben im Nordend: Ein gutes Leben auf öffentlichen Plätzen. Für jedes Alter. Dafür braucht es mehr Aufenthaltsräume für Jugendliche, Spielplätze müssen gut erhalten und kaputte Spielgeräte ersetzt werden. Wir brauchen mehr Hitzeschutz, Begrünung sowie Trinkwasserstellen. Wir wollen Sicherheitskonzepte für Parks verbessern, Barrierefreiheit konsequent umsetzen. Für alle, die sich gern im Nordend aufhalten, möchten wir konsumfreie öffentliche Orte erhalten und fördern. Dazu gehören auch drei zusätzliche, ganzjährig geöffnete öffentliche Toiletten im Stadtteil.
4. Haltung zeigen
Das Nordend ist vielfältig. Arm und reich, jung und alt, unterschiedliche Herkünfte und verschiedene Lebensträume. Diese Mischung macht den Stadtteil lebenswert. Dafür treten wir ein. Klare Haltung hat bei uns Tradition: Seit mehr als 160 Jahren treten wir für Freiheit, Gleichheit und Solidarität ein. Seit mehr als 160 Jahren stellen wir uns rechtsextremistischen und antidemokratischen Kräften entschlossen entgegen. Überall. Nie wieder ist jetzt, auch bei dieser Wahl. Auch im Nordend.
Im November haben wir aus dem Kreis unserer Mitglieder im Ortsverein Nordend II / Günthersburg diejenigen geehrt, deren Mitgliedschaft ein Jubiläum darstellt und die seit 10 Jahren, 40 Jahren oder sogar 50 Jahren SPD-Genossinnen und -Genossen sind. Wir haben in Erinnerungen geschwelgt, uns gemeinsam daran erinnert, wie das politische Klima zum damaligen SPD-Beitritt aussah, welche Gründe für einen Beitritt ausschlaggebend waren, und was über Zweifel hinweggeholfen hat, um weiterhin dabeizubleiben. Besonderen Dank haben wir Gudrun Korte ausgedrückt. Sie ist nicht nur seit 40 Jahren aktives Parteimitglied, sondern wurde für ihr 20-jähriges Ehrenamt im Ortsbeirat geehrt.
Der Gegenschlag
Der Rechtsnationalist Nawrocki gewinnt die Präsidentenwahl in Polen. Nun drohen Reformstillstand, Polarisierung und neue Spannungen mit Deutschland.
Mit denkbar knappem Vorsprung von 50,89 zu 49,11 Prozent hat der nationalkonservative Kandidat Karol Nawrocki die Stichwahl der polnischen Präsidentschaftswahl am 1. Juni 2025 gewonnen. Damit verfestigt sich in Polen eine Kohabitation zwischen Donald Tusks Regierungslager und dem von der Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterstützten Präsidenten. Wichtige Reformvorhaben zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Justiz und gesellschaftlichen Liberalisierung bleiben blockiert. Polen droht als einigende Führungsmacht in Europa auszufallen, das belastet auch das deutsch-polnische Verhältnis.
Seit mehreren Jahren ist unsere AnsprechBar ein fester Bestandteil des Nordendfests. Hier bieten wir Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Anliegen, Ideen und Themen direkt mitzuteilen – unkompliziert und offen. Was bewegt Sie im Stadtteil? Was wünschen Sie sich für das Zusammenleben im Nordend?
An der AnsprechBar können Sie Ihre Gedanken aufschreiben und damit aktiv an der Entwicklung unseres Bezirks mitwirken. Für uns ist das eine wertvolle Orientierungshilfe: Die gesammelten Beiträge helfen uns dabei, Themen zu erkennen, Schwerpunkte zu setzen und unsere Arbeit an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten, die hier leben.
Hier finden Sie eine Auswertung der Ansprechbar aus 2024.
Wie gehen Verantwortliche der SPD in Frankfurt - im Stadtparlament und im Ortsberat 3 – mit den Ergebnissen dieser Befragung um?
Positionen und Schlussfolgerungen von Stella Schulz-Nurtsch (Stadtverordnete), Rüdiger Koch, Marlies von der Malsburg und Tobias Stellmacher (SPD-Fraktion im Ortsbeirat 3), die in politischer Gestaltungsverantwortung stehen, werden hier zusammengefasst vorgestellt.
„Was fehlt im Nordend und sollte ausgebaut werden?“
Positionen und Schlussfolgerungen
Positionen und Schlussfolgerungen
Positionen und Schlussfolgerungen
Positionen und Schlussfolgerungen
Positionen und Schlussfolgerungen
Positionen und Schlussfolgerungen
Es gibt vielfältige kulturelle Angebote im Nordend und in der näheren Umgebung, so z. B. das Stalburg Theater, mit Stoffel („Stalburg Theater Offen Luft“) im Sommer im Günthersburgpark, das Kino „Mal Seh´n“, die Denkbar, den Mousonturm, das Theater Willi Praml und das Kabarett die KÄS auf dem Naxos-Gelände, das Kulturhaus Katakombe – Ecke Pfingstweidstraße, gegenüber dem Sandweg - sowie den Jugendladen Bornheim. Das kulturelle Angebot im Nordend ist vielfältig.
Positionen und Schlussfolgerungen
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Kurzes Fazit
Wir haben Bürgerinnen und Bürgern zugehört, schriftliche Beiträge gesammelt, diese strukturiert und Schlussfolgerungen formuliert. Wir bedanken uns bei den beteiligten Besucherinnen und Besuchern des Nordendfestes für ihre Anregungen und Impulse sowohl für eine gute Weiterentwicklung im Nordend als auch für die politische Arbeit der SPD.
Wir geben nun diese Ergebnisse der Befragung mit den hier formulierten Positionen und Schlussfolgerungen weiter an Entscheidungsträger der SPD, an die Ortsvorstände der SPD im Nordend, an unsere Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner im Ostend und in Bornheim sowie an Verantwortliche in der Stadtverwaltung.
Zum Nordendfest 2025 legen wir wieder einen Flyer vor zu „Bilanz und Ausblick“. Dort informieren wir auch die Öffentlichkeit über die Ergebnisse aus 2024.
Unser Arbeitsprogramm für 2020/2021 und die Kommunalwahl im März 2021.
Zur Beschlussfassung.
Eine Übersicht der SPD-Ortsvereine im Nordend und deren Einzugsgebiete findest du hier.
Das Koordinierungsbüro Bahnhofsviertel: Vortrag in unserer mitgliederoffenen Vorstandssitzung
Die Lage im Frankfurter Bahnhofsviertel geht auch uns im Nordend etwas an. In unserer mitgliederoffenen Vorstandssitzung am 19.08.2025 nahmen wir die monatelange polit
ische Debatte rund um das nun beschlossene neue Suchthilfezentrum in der Niddastrasse 76 zum Anlass, uns konkreter über die kürzlichen Entwicklungen im Bahnhofsviertel und insbesondere über die Arbeit des Koordinierungsbüros zu informieren.
Unser Mitglied Dirk Herwig stellte uns die vielfältigen Aufgabenbereiche vor. Dabei betonte er, dass das Büro Anlauf- und Vernetzungsstelle für einerseits alle Bürger:innen mit Fragen und Anregungen, andererseits für die Politik sowie für Initiativen und Organisationen ist, die im Bahnhofsviertel wirken. Als Teil der langfristigen Strategie für eine Verbesserung der Versorgung von Suchtkranken und eine Unterstützung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität ist das Koordinierungsbüro eine zentrale Anlaufstelle für gesundheitspolitische, sozialpolitische und sicherheitspolitische Herausforderungen und wirkt über seinen dezernatsübergreifenden Auftrag umfassend.
Beispielsweise verbesserte sich durch die Informations- und Koordinierungsarbeit des Büros die Ausgabe von kostenlosen Essensangeboten von Hilfsorgsnisationen und trug dadurch dazu bei, dass sich auch die Verschmutzung der Straßen reduzierte. Die anwesenden Genoss:innen zeigten großes Interesse am Konzept des neuen Suchthilfezentrums und seinen Leistungsangeboten. Von Konsumräumen, Aufenthaltsmöglichkeitrn bis hin zu psychosozialer Beratung ist damit angedacht, den veränderten Bedarfen insbesondere von Crack-Abhängigen besser gerecht zu werden. Die räumliche Nähe dieser Versorgungsangebote ist deutschlandweit erstmalig und zeigt, dass Frankfurt neue Wege ausprobiert, um suchtkranke Menschen zu unterstützen.
Im November haben wir aus dem Kreis unserer Mitglieder im Ortsverein Nordend II / Günthersburg diejenigen geehrt, deren Mitgliedschaft ein Jubiläum darstellt und die seit 10 Jahren, 40 Jahren oder sogar 50 Jahren SPD-Genossinnen und -Genossen sind. Wir haben in Erinnerungen geschwelt, uns gemeinsam daran erinnert, wie das politische Klima zum damaligen SPD-Beitritt aussah, welche Gründe für einen Beitritt ausschlaggebend waren, und was über Zweifel hinweggeholfen hat, um weiterhin dabeizubleiben. Besonderen Dank haben wir Gudrun Korte ausgedrückt. Sie ist nicht nur seit 40 Jahren aktives Parteimitglied, sondern wurde für ihr 20-jähriges Ehrenamt im Ortsbeirat geehrt.