09.02.2020 in Ortsverein

Neujahrsempfang der Nordend-SPD 2020

 
Klaus Oesterling über die Arbeit
des Verkehrsdezernats

In der Frankfurter SPD wünscht man sich bis Dezember ein frohes Neues Jahr - so spät im Jahr sind wohl manchmal noch Neujahrsempfänge! Bei der Nordend-SPD war es schon am 7. Februar soweit. 

Stella Schulz-Nurtsch, Vorsitzende des OV Nordend 1, eröffnete den Abend und äußerte die Hoffnung, dass die rege Beteiligung auch bis zur Kommunalwahl 2021 anhält. Patric Foit, Vorsitzender des OV Nordend-Günthersburg, betonte, dass die SPD vor dem Hintergrund der thüringischen Ministerpräsidentenwahl mit den Stimmen einer extremen AFD, mehr denn je gefragt sei, klare Kante zu zeigen und gegen extreme Tendenzen in der Gesellschaft zu arbeiten. Der stellvertretende Vorsitzende des OV Nordend 2, Hans Herzer, lud die Gäste dazu ein, sich aktiv an der Umsetzung der politischen Arbeit der Nordend-SPD zu beteiligen. Er erinnerte an eine gemeinsame Veranstaltung mit dem ADFC im verangenen Jahr, deren Ergebnisse und Empfehlungen für sichere Fahrradwege im Nordend auch vom Verkehrsdezernat aufgenommen wurden.
Der Ehrengast des Neujahrsempfangs, Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, sprach nach einem kurzen Abriss über die zunehmend komplexe welt- und bundespolitische Lage in die Verkehrspolitik auf Stadtebene ein.

23.12.2019 in Ortsverein

Gemeinsame Weihnachtsfeier der Ortsvereine im Nordend

 

Die Mitglieder der drei Ortsvereine im Nordend haben am 20. Dezember 2019 im Rahmen einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Oinotheke (Nibelungenallee 59) auf die gemeinsamen Veranstaltungen und das Jahr 2019 angestoßen. "Wir bedanken uns mit dieser Weihnachtsfeier auch für das ganzjährige Engagement der Mitglieder!", stellte Stella Schultz-Nurtsch, Vorsitzende Nordend 1 und Stadtverordnete, heraus. Patric Foit und Werner Bork (Vorsitzende Nordend-Günthersburg und Nordend 2) betonten, dass der enge Austausch zwischen den Ortsvereinen auch im nächsten Jahr weitergeführt wird.

Neue Projekte und Veranstaltungen wurden ebenfalls weiter besprochen. Wir werden unser neues Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 und bis zu den Kommunalwahlen 2021 hier bald ausführlicher vorstellen.

15.12.2019 in Allgemein

12 prägende Sozialdemokrat*innen: Elisabeth Selbert

 
Elisabeth Selbert

Eine von vier Müttern des Grundgesetzes

Martha Elisabeth Selbert, geborene Rohde, wurde 1896 in Kassel geboren. Die als eine der vier Mütter des Grundgesetzes bekannte Selbert, besuchte ab 1912 die Gewerbe- und Handelsschule des Frauenbildungsvereins. Aus Mangel an Geld konnte sie sich ihren Wunsch Lehrerin zu werden, nicht erfüllen. So trat sie 1914 eine Stelle im Telegraphendienst der Reichspost an.

Ihr Ehemann, den sie 1918 in der Zeit der Novemberrevolution kennenlernte, förderte sie und nahm sie mit zu politischen Veranstaltungen. Im gleichen Jahr noch trat sie in die SPD ein. Unzufrieden mit der Lebenswirklichkeit der Frauen in der Weimarer Republik engagierte sie sich politisch und reiste beispielsweise zur Reichsfrauenkonferenz.

Im Selbststudium holte sie ihr Abitur nach und studierte als eine von sehr wenigen Frauen Rechts- und Staatswissenschaften. Anschließen promovierte sie mit dem Thema „Zerrüttung als Ehescheidungsgrund“. Als sie 1933 für den Reichstag kandidierte, verhinderte die Machtergreifung der Nationalsozialisten ihren Einzug ins Parlament.

23.10.2019 in Allgemein

Eine Erinnerung an Erhard Eppler

 

„Gedankenvoll, sprachgewandt, friedliebend“
Von Udo E. Simonis |

DPA

DPA - Erhard Eppler, 1926 - 2019

Erhard Eppler, der Politiker und Publizist, war einer der bedeutendsten Vordenker der SPD und trug wesentlich zur Entstehung der Umweltbewegung in Deutschland bei. In einem Gesprächsband traf er vor einigen Jahren auf Niko Paech, einem wichtigen Protagonisten der „Postwachstumsökonomie“. Anlässlich seines Todes habe ich mir den Band von Eppler und Paech noch einmal zur Hand genommen.

Die beiden sollten auf Einladung des Oekom Verlages ein Streitgespräch über ihre theoretische Position und ihre praktische Arbeit führen, das von Christiane Grefe, einer bekannten Umweltjournalistin, moderiert werden sollte.

Gelegentlich ist es gut und angemessen, das Lesen eines Buches mit dem letzten Teil zu beginnen. Im Anhang des vorliegenden Buches sind zwei Essays der beiden Kontrahenten abgedruckt. Epplers Essay trägt den Titel „Selektives Wachstum“ – und beginnt so: „Was wir heute ‚wirtschaftliches Wachstum‘ nennen, war ursprünglich nur eine statistische Zahl. Man hatte sich verständigt, wie die wirtschaftliche Gesamtleistung eines Staates, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), errechnet werden könne. Wenn diese Summe von einem Jahr zum anderen anstieg, nannte man dies ‚das Wachstum‘. Wenn sich Phasen stärkeren Wachstums mit Phasen schwächeren Wachstums abwechseln, waren das Aufschwung beziehungsweise Abschwung.“ So weit, so gut. Schwierig aber werde es, wenn Wachstum zum politischen Ziel gemacht wird. Dann kann dieses Ziel alles Mögliche und manches Unmögliche rechtfertigen, dann entstehen Abhängigkeiten und Verwirrungen.

17.09.2019 in Ortsverein

Wohnen in Frankfurt - Ist die Stadt noch zu retten?

 
Elke Barth, MdL

Spekulative Leerstände und die Zweckentfremdung von Wohnraum - sie treiben die Mietpreise nach oben und machen innenstadtnahe Wohnviertel unbezahlbar. 

In einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung der drei Nordend-Ortsvereine führte Elke Barth, Mitglied des Landtags und wohnpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, in die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Frankfurt anhand eindrücklicher Beispiele aus dem Nordend ein. Sie stellte heraus, dass das Nordend mittlerweile Sinnbild für die verfehlte Wohnungspolitik auf Landesebene ist. Die Bad Homburgerin ist deswegen regelmäßig auf "Leerstands-Safari" im Viertel und zeigte auf der gut besuchten Veranstaltung Bilder von Mietshäusern, die von den Eigentümern zu Spekulationszwecken systematisch entmietet werden. 

Als Schlüssel für einen gerechteren Wohnmarkt wurden Nachverdichtungen, ein erweitertes Zweckentfremdungsverbot, ein Mietendeckel und die Ausweitung des geförderten Wohnungsbaus offen und mit sachkundigen Beiträgen aus dem Publikum diskutiert. Klar ist nun: nur ein breites Maßnahmenpaket aus verschärften wohnpolitischen Instrumenten, integrierter Stadt- und Verkehrsplanung sowie regionaler Zusammenarbeit kann den negativen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt entgegenwirken. Dazu braucht Frankfurt auch wieder eine sozialere und tatkräftigere Unterstützung der Landespolitik!

Link: Ausführliche Dokumentation und Pressemappe

Über die politische Arbeit der SPD im Nordend:

Unser Arbeitsprogramm für das Jahr 2020.

Frankfurter Koalitionsvertrag:

Zur Beschlussfassung.

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07.07.2020 10:33 Digitale Ausstattungsoffensive – 500 Millionen für mehr Bildungsgerechtigkeit
Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht auf Laptops zugreifen können. Auf Initiative der SPD stellt der Bund den Ländern ab sofort 500 Millionen Euro bereit, damit diese Laptops oder Tablets an Kinder und Jugendliche ausleihen. „Eine tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

07.07.2020 10:14 Rix/Ortleb zu Gleichstellungsstiftung
Gleichstellungsstiftung des Bundes kommt Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion haben sich die Koalitionsfraktionen auf die Einrichtung einer Stiftung zur Förderung der Gleichstellung verständigt und damit den Weg für eine nachhaltige Gleichstellung in allen Lebensbereichen geebnet. „Gleichstellung in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Mit der Einrichtung der Gleichstellungsstiftung nehmen wir die

04.07.2020 10:29 Kohleausstieg: Strukturwandel verantwortungsvoll gestalten
Der Deutsche Bundestag hat heute das Kohleausstiegsgesetz und Strukturstärkungsgesetz beschlossen und stellt damit die Weichen für eine sozialverträgliche und klimaneutrale Wirtschafts- und Energiepolitik. „Zum ersten Mal hat eine Bundesregierung einen klaren Pfad für einen ökonomisch- und sozialverträglichen und rechtssicheren Kohleausstieg vorgelegt. Energiewende wird jetzt sehr konkret. Das ist weit mehr als das, was vor drei

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