Die SPD erneuert sich an diesem Wochenende auf dem #debattencamp in Berlin weiter. Nichts Geringeres als eine kleine Version dessen, erprobte der Vorstand des Ortsvereins Nordend II während der Vorstandssitzung am 6. November 2018. Dort wurde zunächst über den Landtagswahlkampf und das Wahlergebnis diskutiert. Neben einer sinnvollen Schwerpunktlegung auf Wohnen und Bildung, fragten sich einige Genossen jedoch wie die SPD besser die Belange breiter sozialer Milieus vertreten kann. Nach der lebhaften Diskussion lieferte Hans Herzer, ebenfalls Mitglied des Vorstands des Ortsvereins, einen Input zu einer stärkeren inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit des Ortsvereins und stellte Projektideen für die Jahresplanung 2019 vor. In einem partizipativen Prozess wählten die Vorstandsmitglieder ihre Präferenzen. Durch thematische Vorträge, Workshops und den Austausch mit gesellschaftlichen Initiativen und Vereinen auch über das Nordend hinaus, sollen neue Impulse eingeholt und Netzwerke für die politische Arbeit vor Ort geknüpft werden. Der Prozess soll während der nächsten Mitgliederversammlung fortgeführt werden.
Wir laden deshalb alle Mitglieder des Ortsvereins Nordend II ein, während der Mitgliederversammlung am 4. Dezember 2018 ihre Ideen für die Umsetzung der Jahresplanung einzubringen. Im Anschluss an diesen Artikel stellen wir die ersten Ergebnisse der Planung vor.
... ist für viele Wähler kein Widerspruch in sich. Darum gehen die aktuellen Wertedebatten komplett an ihnen vorbei.
Von Jan Eichhorn | | IPG-Journal
Links und Rechts – diese Einteilung in entsprechende Lager gehört zum Standardrepertoire politischer Analyse und Berichterstattung. Zwar ist der nötige Grad an Simplifizierung hoch, aber das traditionelle Schema ist eben auch hilfreich, wenn es darum geht, klar zu differenzieren. Im aktuellen politischen Diskurs aber scheint „links“ und „rechts“ allein nicht mehr aussagekräftig genug. Eine weitere Klassifizierung taucht auf. Sie gilt insbesondere bei Fragen der nationalen Identität. Die wiederkehrenden Debatten zum Begriff der deutschen „Leitkultur“ und die Erweiterung der Zuständigkeiten des Bundesinnenministeriums um den Bereich der „Heimat“ sind zwei Beispiele, die diesen Diskurs wiederspiegeln. In den entsprechenden Debatten werden häufig Argumente zugunsten einer offenen und nach außen gerichteten Gesellschaft solchen gegenübergestellt, die eher einen nationalen Fokus setzen und Aspekte geschlossenerer Gesellschaften betonen.
Radikale Lösungen für ein kaputtes System: Jeremy Corbyns Rede beim Labour-Parteitag in Liverpool.
Von Jeremy Corbyn | IPG-Journal |
Wenn unsere Bewegung gespalten war, hat sie nie etwas erreicht. Gewonnen haben dann immer nur die Reichen und die Partei der Reichen: die Konservativen.
Echte Einheit gründet auf der Freiheit, anderer Meinung zu sein, eine Debatte zu anzustoßen und sich dann gemeinsam hinter demokratische Entscheidungen zu stellen, wie wir es diese Woche getan haben. Wir müssen lernen, ein wenig mehr zuzuhören und viel weniger zu schreien. Das in den Blick zu nehmen, was uns eint. Unsere Partei muss für die überwältigende Mehrheit in unserem Land sprechen.
Der Wahlkampf kann kommen! Auf eine gemeinsame Initiative der drei Ortsvereine im Nordend hin und auf Einladung des Unterbezirks Frankfurt haben sich 30 Genossinnen und Genossen mit schlagkräftigen Inputs von Dr. Arijana Neumann (Landtagskandidatin für Bornheim, Nordend, Ostend), Kerstin Geis (bildungspolitische Sprecherin im Landtag) und Kolja Müller (persönlicher Referent des Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef) in einem zweistündigen Workshop fit gemacht für die Information der Wählerinnen und Wähler am Infostand.
Von Julian Hale | IPG-Journal |
Die Folgen der Digitalisierung auf den Arbeitsplatz ausschließlich am Verlust oder der Schaffung von Arbeitsplätzen zu messen, ist eine sehr einseitige Betrachtungsweise. Auf der Grundlage dieser Folgenabschätzung kann man lediglich die Aussage treffen, ob die Digitalisierung „gut“ oder „schlecht“ ist. Den Gewerkschaften wird jetzt zunehmend bewusst, dass dies mehr oder weniger einem Blick in die Kristallkugel gleichkommt, insbesondere wenn sie nicht wissen, welche Technologien konkret eingeführt werden sollen. Deshalb erachten sie es als wichtig, einen proaktiveren Ansatz zu verfolgen.
Unser Arbeitsprogramm für 2020/2021 und die Kommunalwahl im März 2021.
Zur Beschlussfassung.
Eine Übersicht der SPD-Ortsvereine im Nordend und deren Einzugsgebiete findest du hier.
Das Koordinierungsbüro Bahnhofsviertel: Vortrag in unserer mitgliederoffenen Vorstandssitzung
Die Lage im Frankfurter Bahnhofsviertel geht auch uns im Nordend etwas an. In unserer mitgliederoffenen Vorstandssitzung am 19.08.2025 nahmen wir die monatelange polit
ische Debatte rund um das nun beschlossene neue Suchthilfezentrum in der Niddastrasse 76 zum Anlass, uns konkreter über die kürzlichen Entwicklungen im Bahnhofsviertel und insbesondere über die Arbeit des Koordinierungsbüros zu informieren.
Unser Mitglied Dirk Herwig stellte uns die vielfältigen Aufgabenbereiche vor. Dabei betonte er, dass das Büro Anlauf- und Vernetzungsstelle für einerseits alle Bürger:innen mit Fragen und Anregungen, andererseits für die Politik sowie für Initiativen und Organisationen ist, die im Bahnhofsviertel wirken. Als Teil der langfristigen Strategie für eine Verbesserung der Versorgung von Suchtkranken und eine Unterstützung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität ist das Koordinierungsbüro eine zentrale Anlaufstelle für gesundheitspolitische, sozialpolitische und sicherheitspolitische Herausforderungen und wirkt über seinen dezernatsübergreifenden Auftrag umfassend.
Beispielsweise verbesserte sich durch die Informations- und Koordinierungsarbeit des Büros die Ausgabe von kostenlosen Essensangeboten von Hilfsorgsnisationen und trug dadurch dazu bei, dass sich auch die Verschmutzung der Straßen reduzierte. Die anwesenden Genoss:innen zeigten großes Interesse am Konzept des neuen Suchthilfezentrums und seinen Leistungsangeboten. Von Konsumräumen, Aufenthaltsmöglichkeitrn bis hin zu psychosozialer Beratung ist damit angedacht, den veränderten Bedarfen insbesondere von Crack-Abhängigen besser gerecht zu werden. Die räumliche Nähe dieser Versorgungsangebote ist deutschlandweit erstmalig und zeigt, dass Frankfurt neue Wege ausprobiert, um suchtkranke Menschen zu unterstützen.
Im November haben wir aus dem Kreis unserer Mitglieder im Ortsverein Nordend II / Günthersburg diejenigen geehrt, deren Mitgliedschaft ein Jubiläum darstellt und die seit 10 Jahren, 40 Jahren oder sogar 50 Jahren SPD-Genossinnen und -Genossen sind. Wir haben in Erinnerungen geschwelt, uns gemeinsam daran erinnert, wie das politische Klima zum damaligen SPD-Beitritt aussah, welche Gründe für einen Beitritt ausschlaggebend waren, und was über Zweifel hinweggeholfen hat, um weiterhin dabeizubleiben. Besonderen Dank haben wir Gudrun Korte ausgedrückt. Sie ist nicht nur seit 40 Jahren aktives Parteimitglied, sondern wurde für ihr 20-jähriges Ehrenamt im Ortsbeirat geehrt.