Am 8. Februar fand der traditionelle Neujahrsemfpang der drei Ortsvereine der Nordend-SPD im AWO-Nordendzentrum statt. Stella Schulz-Nurtsch, Vorsitzende des OV Nordend 1, erinnerte an das 100-jährige Bestehen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) - früher eine Organisation zur Selbsthilfe der Arbeiterschaft und heute einer der größten Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. "Die AWO war von Anfang an eine Organisation, die auch Suppenküchen für sozial bedürftige Arbeiter anbot!", betonte Stella.
Die Ehrengäste des Neujahrsempfangs, Planungsdezernent Mike Josef und Ulli Nissen, MdB, stimmten die Gäste aus vielen SPD-Gliederungen Frankfurts auf ein arbeitsreiches Jahr für die SPD in der Stadt und im Bund ein. Passend zum AWO-Jubiläum führten die Gäste aus vielen SPD-Gliederungen Frankfurts den Austausch bei einer heißen Schale Suppe weiter.
Bisher hat die EU nur von der Brüsseler Tribüne zugeschaut, wie die Demokratie in einigen Ländern der EU abgebaut wird. Sie sollte sich aber einmischen.
Dem Institutionengefüge der Europäischen Union wird seit Langem ein Demokratiedefizit angelastet: Zu technokratisch, eine zu starke Exekutive, ein zu schwaches Parlament mit zu wenig Rechten und nicht nach dem Prinzip „one man, one vote“ zusammengesetzt. Die EU hat aber noch ein anderes Demokratieproblem – das nationale. Dem Abbau demokratischer checks und balances in Ungarn etwa hat die EU viel zu lange zugesehen.
Die europäische Sozialdemokratie hat nur eine Zukunft, wenn sie für eine bessere Globalisierung kämpft.
Von Eunice Goes |
In ganz Europa zahlen sozialdemokratische Parteien jetzt den Preis dafür, dass sie in den 1990er Jahren die Globalisierung kritiklos akzeptiert haben. Damals wurde verantwortungsvolle Politik mit den Anforderungen der globalen Märkte gleichgesetzt. Tony Blair und Gerhard Schröder drückten es in ihrem viel zitierten Pamphlet The Third Way/Die Neue Mitte so aus: „Die Sozialdemokraten müssen sich an die zunehmenden Forderungen nach Flexibilität anpassen.“
Die SPD im Nordend verabschiedet das Jahr 2018 und wünscht einen guten Start in 2019!
Nach einer Pause im politisch turbulenten scheidenden Jahr, möchten wir die politische Arbeit für das Nordend mit neuer Kraft und neuen Ideen wieder aufnehmen. Dazu haben bereits eine partizipative Arbeitsplanung vorgenommen. Es wurden ein Zeitplan und eine Themenliste erarbeitet (mehr unter "weiterlesen"), welche als Grundlage für Veranstaltungen und Aktivitäten des Ortsvereins im Jahr 2019 dienen werden. Für die Feinplanung laden wir euch zur nächsten mitgliederoffenen Vorstandssitzung am Dienstag, 08.01.2019, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr ins AWO-Zentrum Eckenheimer Landstr. 93 H ein.
Ziele dieser Arbeitsplanung waren
2018 war ein ereignisreiches Jahr für die SPD im Bund, in Hessen und in Frankfurt. Nach zwei Wahlkämpfen in Hessen und in Frankfurt und einigen gemeinsam gestemmten Veranstaltungen, haben sich die drei Ortsvereine im Nordend am 1. Dezember zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Oinotheke getroffen. Ein besonderes Menü und ein modernes Ambiente regten zum Austausch und einem besseren Kennenlernen der Mitglieder der drei Ortsvereine untereinander an. Natürlich wurden auch schon Pläne für weitere gemeinsame Veranstaltungen entwickelt.
Höhepunkt der Weihnachtsfeier und Aufruf für eine nachdenkliche und solidarische Weihnachtszeit war das durch ausgewählte Vetreter der drei Ortsvereine spontan vorgetragene "Weihnachtslied, chemisch gereinigt" von Erich Kästner aus dem Jahre 1928. Die von Kästner angesprochenen Themen haben auch heute Aktualität, denn nicht für alle ist Weihnachten ein Fest der Freude. In einer konsumgetriebenen Gesellschaft sind es für die Kinder aus sozial benachteiligten Familien Tage, an denen ihnen in besonderer Weise die Ungerechtigkeit und Härte ihres sozialen Schicksals aufgezeigt wird.
Unser Arbeitsprogramm für 2020/2021 und die Kommunalwahl im März 2021.
Zur Beschlussfassung.
Eine Übersicht der SPD-Ortsvereine im Nordend und deren Einzugsgebiete findest du hier.
Das Koordinierungsbüro Bahnhofsviertel: Vortrag in unserer mitgliederoffenen Vorstandssitzung
Die Lage im Frankfurter Bahnhofsviertel geht auch uns im Nordend etwas an. In unserer mitgliederoffenen Vorstandssitzung am 19.08.2025 nahmen wir die monatelange polit
ische Debatte rund um das nun beschlossene neue Suchthilfezentrum in der Niddastrasse 76 zum Anlass, uns konkreter über die kürzlichen Entwicklungen im Bahnhofsviertel und insbesondere über die Arbeit des Koordinierungsbüros zu informieren.
Unser Mitglied Dirk Herwig stellte uns die vielfältigen Aufgabenbereiche vor. Dabei betonte er, dass das Büro Anlauf- und Vernetzungsstelle für einerseits alle Bürger:innen mit Fragen und Anregungen, andererseits für die Politik sowie für Initiativen und Organisationen ist, die im Bahnhofsviertel wirken. Als Teil der langfristigen Strategie für eine Verbesserung der Versorgung von Suchtkranken und eine Unterstützung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität ist das Koordinierungsbüro eine zentrale Anlaufstelle für gesundheitspolitische, sozialpolitische und sicherheitspolitische Herausforderungen und wirkt über seinen dezernatsübergreifenden Auftrag umfassend.
Beispielsweise verbesserte sich durch die Informations- und Koordinierungsarbeit des Büros die Ausgabe von kostenlosen Essensangeboten von Hilfsorgsnisationen und trug dadurch dazu bei, dass sich auch die Verschmutzung der Straßen reduzierte. Die anwesenden Genoss:innen zeigten großes Interesse am Konzept des neuen Suchthilfezentrums und seinen Leistungsangeboten. Von Konsumräumen, Aufenthaltsmöglichkeitrn bis hin zu psychosozialer Beratung ist damit angedacht, den veränderten Bedarfen insbesondere von Crack-Abhängigen besser gerecht zu werden. Die räumliche Nähe dieser Versorgungsangebote ist deutschlandweit erstmalig und zeigt, dass Frankfurt neue Wege ausprobiert, um suchtkranke Menschen zu unterstützen.
Im November haben wir aus dem Kreis unserer Mitglieder im Ortsverein Nordend II / Günthersburg diejenigen geehrt, deren Mitgliedschaft ein Jubiläum darstellt und die seit 10 Jahren, 40 Jahren oder sogar 50 Jahren SPD-Genossinnen und -Genossen sind. Wir haben in Erinnerungen geschwelt, uns gemeinsam daran erinnert, wie das politische Klima zum damaligen SPD-Beitritt aussah, welche Gründe für einen Beitritt ausschlaggebend waren, und was über Zweifel hinweggeholfen hat, um weiterhin dabeizubleiben. Besonderen Dank haben wir Gudrun Korte ausgedrückt. Sie ist nicht nur seit 40 Jahren aktives Parteimitglied, sondern wurde für ihr 20-jähriges Ehrenamt im Ortsbeirat geehrt.